Katharina Oguntoye – das Gesicht der afrodeutschen FrauenLesbenbewegung

 

Eine bescheidene und doch so starke Kämpferin, eine die unermüdlich und zäh die Rechte afrodeutscher Frauen einfordert, sie tätig unterstützt, eine Kämpferin gegen den immanenten Rassismus. Fasziniert von Audrey Lorde wurde sie zur Begründerin von Projekten für schwarze Frauen und gegen Rassismus wie Adefra und Joliba, den Verein, in dem sie noch heute leitend tätig ist.

Inspiriert von Audrey Lorde schrieb sie 1986 das erste Buch über die afrodeutsche Frauenbewegung und über die Lebenserfahrungen Schwarzer Frauen in Deutschland : „Farbe bekennen“ – es setzt bis heute Maßstäbe. Auch das E2H-Partnerprojekt Initiative Queer Nations konnte sie 2018 für eine Queer Lecture über Audrey Lorde gewinnen, die für die afrodeutsche feministische Community DIE zentrale Kraft war.

Wir freuen uns mit Katharina Oguntoye über den Preis für Lesbische Sichtbarkeit und über die Stärkung der afrodeutschen FrauenLesbenBewegung.

Gratulation, liebe Katharina!

Christiane Härdel, Vorständin Queeres Kulturhaus e.V.