Selbstverständnis und Aktivitäten

Was wir wollen!

LAZ reloadedˣˣ e.V. ist ein eingetragener Verein, der sich im Zuge der Ausstellung: „Radikal-Lesbisch-Feministisch – zur Geschichte des lesbischen Aktionszentrums LAZ und der HAW-Frauengruppe 1972-1982“ (Schwules Museum Berlin 2018) – neu gegründet hatte.

Sowohl ideell als auch personell stehen wir in der Tradition dieser ersten autonomen Lesbenbewegung. Deren Aktionen und Forderungen gegen Geschlechterrollenstereotype und patriarchale Strukturen waren bahnbrechend und Anschub dafür, dass in der Folgezeit weite Teile der Gesellschaft eine aufgeschlossenere Haltung gegenüber Lesben und der Frauenbewegung allgemein entwickelten.

Diese Errungenschaften gilt es unbedingt zu erhalten und die angestrebte Gleichberechtigung der Frauen und Autonomierechte für Lesben vollends durchzusetzen.

Unsere Schwerpunkte - Unsere Aktivitäten:

Schwerpunkte der Vereinsaktivitäten bestehen zum einen – als unser Beitrag zur weiblichen Geschichtsschreibung/Herstory – in der Schaffung und Erhaltung einer Erinnerungskultur, und zum anderen in der Förderung und Stärkung des lesbischen Selbstverständnisses und lesbischer Lebensmöglichkeiten.

Zum anderen sehen sich Feministinnen weltweit heute im Zangengriff: Während eine erstarkende Rechte das rückständige Frauenbild konserviert, ist die entfesselte linksgrüne Wokeness im Begriff, Frauen zugunsten von Minderheiten in ihrem Selbstverständnis und ihrer Körperlichkeit mit genau derselben patriarchalen Selbstverständlichkeit zu marginalisieren.

Als lesbische Feministinnen sehen wir uns dabei in doppelter Hinsicht verpflichtet:  Zum einen für die grundgesetzlich garantierte Gleichberechtigung der Geschlechter und damit gegen alle Formen patriarchaler Frauendiskriminierung einzustehen, und zum anderen für das Recht aller Lesben, unsere gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung diskriminierungsfrei und ungefährdet leben zu können.

Frauen wurden und werden aufgrund ihres Geschlechts (engl.: sex) unterdrückt und ausgebeutet. ‚Feminines‘ Verhalten wird durch gesellschaftlich ausgebildete Geschlechterrollenstereotype (engl.: gender) definiert und eingefordert.

Der Anspruch von Lesben, von allen Frauen und Mädchen, auf ein selbstbestimmtes Leben in Würde und auf den Schutz unserer Rechte ist, unabhängig von jeder kulturellen und strukturellen Unterschiedlichkeit, universell gültig.
Das Konzept eines queeren intersektionalen Feminismus, der Lesben und Frauen in Opferhierarchien einteilt und spaltet, lehnen wir ab.

Frauenrechte und Lesbenrechte stärken!
Widerstand gegen die Gleichsetzung von sex und gender!

Als feministische Lesben wehren wir uns entschieden gegen eine Vereinnahmung des Begriffs „Lesbe“ auf einer von der Genderideologie propagierten LGBTIQA*…xyz Palette, auf der zum Teil konträre Interessen zwangsvermischt werden. Stimmen genderkritischer Positionen finden dabei keinerlei Berücksichtigung.  

Im Zuge der rasanten Etablierung der Genderideologie in weiten Bereichen des öffentlichen Lebens, nicht zuletzt durch die Politik der ehemaligen Ampelkoalition, wird unser Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben heute zunehmend konterkariert und unterlaufen. Die einflussreiche internationale Translobby[i] versucht, den – wissenschaftlich nicht belegbaren – Begriff der „Geschlechtsidentität“ in den nationalen Gesetzen und internationalen Abkommen zu implementieren, die ursprünglich zum Schutz von Frauen-/Lesben- und Kinderrechten formuliert wurden. So soll ein Paradigmenwechsel herbeigeführt werden. Mit der Erfindung des Begriffs „Geschlechtsidentität“ und der absichtsvollen und irreführenden Gleichsetzung von sex und gender wird die soziale Bedingtheit des Konstrukts Geschlechterrolle/gender ebenso negiert wie die Relevanz des Begriffs Geschlecht/sex selbst.

[i] Siehe unsere Beiträge über V. Madrigal-Borloz unter ‚Aktuelles‘ https://www.laz-reloaded.de/aktuelles/  
und die UN-ICJ (Status von Lesben in internationalen Menschenrechtsnormen) unter ‚Blog‘
https://www.laz-reloaded.de/blog

Gegen ein frauenfeindliches Gesetz!

Für den Schutz weiblicher Homosexualität!</

Wir kämpfen für die Korrektur des frauenfeindlichen Machwerks SBGG, dem nicht einmal die erforderliche Rechtsfolgenabschätzung vorausgegangen ist, und wir sind gegen die „sexuelle Identität“ im Grundgesetz, da Homosexualität eine sexuelle Orientierung und keine „Identität“ ist!

Auch die Inhalte des sogenannten „Selbstbestimmungsgesetzes“ (SBGG), dass 2024 das Transsexuellen-Gesetz abgelöst hat, sind Ausfluss der Genderideologie: Ein voraussetzungsloser, jährlich möglicher „Wechsel des Geschlechts“, der für jedefrau und jedermann wegen einer unbeweisbar behaupteten, gefühlten inneren Geschlechtsidentität oder auch aus beliebigen anderen Gründen vorgenommen werden kann, verurteilt den Begriff „Frau“ zur Bedeutungslosigkeit und ist damit eine Beleidigung und Herabwürdigung für alle Frauen:
Es verstößt gegen Art.3 Abs. (2) GG, der das biologische Geschlecht zur Grundlage hat, und weicht außerdem die Beweisfunktion des Geschlechtseintrags im Personenstandsregister auf. Die Validität des Geschlechtseintrags dient aber als Grundlage für Maßnahmen zur Herstellung der Gleichberechtigung der Geschlechter. Auch tangiert dieses Gesetzesungetüm das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit, die Meinungs- und Redefreiheit, die Heil- und Berufsfreiheit und die elterliche Fürsorgepflicht.

Jüngster Coup ist die Initiative von Bundesrat und der Bundestagsfraktion B90/Die Grünen, den Art. 3 (3) Grundgesetz um den Begriff „sexuelle Identität“ zu erweitern. Lesben und Schwule sollen damit zum Steigbügelhalter für einen grundgesetzlichen Diskriminierungs-schutz von Transpersonen, Fetischisten und Pädosexuelle werden.[i]

[i] Unsere Stellungnahme zur „sexuellen Identität“ in Art. 3 (3) GG https://laz-reloaded.de/stellungnahmen

Den Feminismus stärken – gegen die woke Ideologie!
Gegen das neue Gesicht des Patriarchats!

Im Zuge der rasanten Etablierung der Genderideologie in weiten Bereichen des öffentlichen Lebens, nicht zuletzt durch die Politik der ehemaligen Ampelkoalition, wird der Anspruch von LesbenFrauen und Mädchen auf ein selbstbestimmtes Leben in Würde und auf den Schutz ihrer Rechte heute zunehmend konterkariert und unterlaufen. Die einflussreiche internationale Translobby versucht überall und stetig, den – wissenschaftlich nicht belegbaren – Begriff der „Geschlechtsidentität“ in nationalen Gesetzen und internationalen Abkommen zu implementieren, die ursprünglich zum Schutz von Frauen-/Lesben- und Kinderrechten formuliert wurden. So soll ein Paradigmenwechsel herbeigeführt werden. Mit der Erfindung des Begriffs „Geschlechtsidentität“ und der absichtsvollen und irreführenden Gleichsetzung von sex und gender werden die soziale Bedingtheit des Konstrukts Geschlechterrolle/gender ebenso negiert wie die Relevanz des Begriffs Geschlecht/sex selbst.

Hinter den Schlagworten ‚Queeres Leben’, ‘Geschlechtsidentität‘, ‚sexuelle Identität‘ und ‚intersektionaler Feminismus‘ steht letztlich das Bestreben von TransaktivistInnen, die Zugehörigkeit der Menschen zu einem der beiden biologischen Geschlechter zu relativieren. So werden Frauen daran gehindert, ihre geschlechtsspezifischen Interessen zu einzufordern und zu vertreten mit der Folge, sie schließlich ganz aus dem gesellschaftlichen Diskurs zu drängen.

Unser Recht auf autonome Frauenräume!

Aktuell richtet sich unser Widerstand gegen die verfassungswidrige Benachteiligung und gegen die faktische Vertreibung von Lesben/Frauen und Mädchen aus ihren Rechten und Räumen.

Es bleibt unser Anliegen, neue Strukturen und Frauen/Lesbenräume zu initiieren, in denen wir uns ungestört treffen, austauschen, diskutieren und auch chillen können. Wir möchten Räume, in denen eine Auseinandersetzung mit lesbisch-feministischer Theorie und Praxis stattfinden kann, in denen wir frei von Ideologien sind und in denen Feminismus gelebte Realität ist.

Sei dabei!

Lesbisches Aktionszentrum (LAZ reloaded) e.V. im März 2026 ©